Mit dem richtigen Trainer geht alles leichter

Wer gerade erst begonnen hat, sich für das Reiten zu interessieren, tut gut daran, sich einen passenden Trainer zu suchen. Schließlich ist dieser am besten dazu geeignet einem Anfänger die Welt der Pferde näherzubringen. Ein guter Trainer fördert seine Schützlinge, hilft bei Problemen und stellt einem die Welt der Pferde vor. Gerade im Umgang mit den faszinierenden Tieren stellen auch fortgeschrittene Reiter immer wieder fest, dass man nie auslernt.

Ein guter Reitlehrer kann dabei ein Mentor sein, der motiviert und regelmäßig neues vermittelt. Pferde sind schließlich Lebewesen mit einem eigenständigen Charakter. Jedes hat seine eigene Persönlichkeit, die es erfordert darauf einzugehen. Nur gemeinsam werden Pferd und Reiter ein eingeschworenes Team, das sprichwörtlich über Stock und Stein geht. Doch wie findet man den passenden Reitlehrer?

Der erste Schritt ist mit dem passenden Reitstall bereits getan. Im Zuge der Recherche hat sich herausgestellt, dass es hier die Tiere artgerecht gehalten werden. Ihre Ställe werden regelmäßig gesäubert, die Tiere können mit ihren Artgenossen auf der Wiese herumtoben und haben auch neben ihrer „Arbeit“ ein Sozialleben. Der Reitstall bietet ausreichend interessante Wälder und Wiesen zum Ausreiten und liegt günstig. Dort kann man alles erlernen, was man für das Reiten und die Pflege der Tiere an Wissen benötigt. Doch nun geht es an die Vermittlung der Basics. Diese können nur durch einen Reitlehrer erfolgen. Doch wer ist für Ihre Bedürfnisse ideal?

Die fachliche Qualifikation

Ein guter Hinweis sind zunächst einmal die Qualifikationen des Reitlehrers. In Deutschland unterscheidet man die Stufen A, B und C. Dabei handelt es sich um die Bezeichnung für die Ausbildungen der Amateurreitlehrer. Diese unterrichten zumeist in den Reitschulen und in den Reitvereinen. Ihre Ausbildung wird von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung standardisiert. Ein Pferdewirt hat bereits drei Jahre Ausbildung zum Berufsreiter hinter sich. Wenn er sich weiter qualifizieren möchte, kann er eine Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister ablegen.

Die menschliche Qualifikation

Neben der beruflichen Qualifikation ist jedoch der Umgang mit den Reitschülern mindestens genauso wichtig. Was nutzt schon die beste Ausbildung, wenn ein Reitlehrer nicht mit Menschen umgehen kann? Welche Eigenschaften sollte nun ein guter Reitlehrer mitbringen? Er sollte freundlich sein und mit den Tieren und deren Reitern gelassen umgehen. Schließlich ist die Situation für alle Seiten zu Beginn ungewohnt. Der Reitanfänger ist unsicher und das Pferd kennt seinen Reiter noch nicht. Da können schnell einmal Missverständnisse auftreten. Hier ist der Reitlehrer gefordert. Er muss schnell und professionell mit Problemen umgehen können, ohne dabei die Anfänger zu demotivieren. Ganz im Gegenteil. Er sollte die Gabe besitzen seine Schützlinge überzeugend anzuleiten und diese gleichzeitig zu motivieren und zu fordern.

Die menschliche Qualifikation
Die menschliche Qualifikation

Dazu benötigt es nicht nur die entsprechende Qualifikation, sondern auch die richtigen menschlichen Qualitäten. Gerade zu Beginn sind viele Reitschüler aufgeregt und haben Angst Fehler zu machen. Sie stellen ununterbrochen Fragen, weil sie alles über Pferde und das Reiten wissen wollen. Hier geht ein guter Reitlehrer individuell auf seine Schüler ein. Er hilft, fördert und baut ein gegenseitiges Vertrauen auf. Dazu benötigt es Geduld. Einen guten Eindruck von einem Reitlehrer bekommt man, wenn man ihn bei einer Reitstunde oder einer Longenstunde beobachtet. So sieht man sofort, ob er all die beschriebenen Anforderungen erfüllt. So wird der Start in das Reiterleben nicht allzu schwer. Ein guter Reitlehrer kann den Einstieg in den Pferdesport deutlich erleichtern.