So kühlt man sein Tier im Winter richtig ab

Pferdefreunde wissen, wie wichtig es ist sein Tier nach dem Reiten richtig abzukühlen. Dies ist essentiell dafür, dass das Pferd gesund bleibt. Doch gerade im Winter kann dies zu einer Herausforderung werden. Hat das Tier ein feuchtes Fell, kann es sich verkühlen oder eine Erkältung holen. Das muss jedoch nicht sein. Wer sich um sein Tier kümmert und sorgt, kann damit sicherstellen, dass es auch die kalte und nasse Jahreszeit gesundheitlich gut übersteht.

Anfälliger für Krankheiten

Den Pferden geht es im Winter nicht anders als den Menschen. Sie sind anfälliger für Erkältungen. Damit das nicht passiert, muss es richtig abgekühlt werden. So bekommt es keinen Muskelkater und bleibt trotz der verschwitzen Haut gesund. Eine allgemein gültige Regel für das richtige Abkühlen gibt es allerdings nicht. Denn das hängt von der Reitstunde und vom Fell des Tieres ab. Dazu kommt noch, die Frage, ob das Pferd im Winter draußen lebt oder in einem Stall. Doch einige Tipps eignen sich gut dafür, sich an der richtigen Vorgehensweise zu orientieren. Wer mit seinem Tier im Winter reitet, muss anschließend reichlich Zeit einplanen, um das Pferd richtig auskühlen lassen zu können.

Auslaufen lassen und in eine warme Umgebung bringen

Der erste Schritt beginnt mit dem richtigen Auslaufen. Das Pferd sollte entweder am Seil oder am Ende des Reitens im Schritt laufen. Das sollte so lange passieren, bis seine Atmung wieder normal geht. Erst wenn die Haut des Pferdes trocken ist, ist das Reiten beendet. Das kann durchaus zwischen zehn und zwanzig Minuten dauern und hängt davon ab, wie sehr das Tier geschwitzt hat. Als ideales Hilfsmittel bietet sich dazu eine atmungsaktive Decke an. Diese sollte entweder aus Fleece oder Wolle sein und jedenfalls die Feuchtigkeit abtransportieren. Keinesfalls geeignet sind schwere Decken, die die Feuchtigkeit einschließen. Der Reiter sollte weiter darauf achten, dass die Leisten des Tieres bedeckt sind. Ideal ist es sein Pferd in einer warmen und trockenen Umgebung zu behalten, bis es am ganzen Körper trocken ist.

Das Fell wird schneller trocken, wenn man es nach dem Absatteln striegelt. Damit lockert man das Fell auf. So kommt Luft dazu und die Haare trocknen schneller. Nach dem Reiten ist meistens das Fell unter dem Sattel besonders feucht. Daher empfiehlt es sich nach dem Satteln eine Decke auf das Tier zu legen. Diese sollte so lange dort bleiben, bis das Fell vollständig aufgetrocknet ist. Wird die Decke feucht, dann muss man sie unbedingt wieder durch eine trockene ersetzen. Alternativ kann man das Tier natürlich auch trocken rubbeln. Keinesfalls eignet sich ein Föhn für das Trocknen des Pferdefells. So riskiert man Verbrennungen und ein Austrocknen der Pferdehaut.

Auslaufen lassen und in eine warme Umgebung bringen
Auslaufen lassen und in eine warme Umgebung bringen

Wer das Fell seines Pferdes im Winter etwas kürzen möchte, muss dabei allerdings bedenken, dass er dem Tier damit auch seine natürliche Wärmeisolation nimmt. Daher muss das Pferd in so einem Fall immer eine Decke tragen, um nicht zu frieren. Zwar trocknet das Fell dann schneller, doch gleichzeitig fehlt das wärmende Fell. Mit diesen Tipps stellen Pferdefreunde sicher, dass ihre Lieblinge gut durch den Winter kommen und immer gesund bleiben.